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Stichtag für die SEPA-Umstellung ist der 1. Februar 2014


Was bedeutet SEPA und welche Länder nehmen daran teil?

SEPA ist die Abkürzung für "Single Euro Payments Area", den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum. Dieser besteht aus 32 europäischen Ländern. Innerhalb der SEPA werden europaweit standardisierte Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen angeboten. Dadurch können Unternehmen und Verbraucher bargeldlose Zahlungen auch über die Ländergrenzen hinweg so einfach und bequem tätigen wie in ihrem Heimatland. Langfristig sollen die bisherigen inländischen Überweisungen und Lastschriften durch SEPA-Produkte abgelöst werden.

Insgesamt 32 europäische Länder machen bei SEPA mit. Neben den 27 EU-Staaten nehmen auch die drei Länder des übrigen europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie die Schweiz und Monaco an SEPA teil.


Mit der SEPA-Überweisung und der SEPA-Lastschrift wurden in der EU seit 2008 stufenweise einheitliche Überweisungs- und Lastschriftstandards eingeführt. Das Ergebnis: Der Zahlungsverkehr wird einfacher - nicht nur innerhalb Deutschlands sondern über die Grenzen hinweg in 31 weiteren SEPA-Teilnehmerstaaten.

Konsequenterweise folgt nun der nächste Schritt: Die Umstellung von den nationalen Euro-Zahlungsverkehrsprodukten auf die SEPA-Zahlungsverkehrsprodukte. Ein wichtiger Termin: Zum 1. Februar 2014 werden deshalb die bisher verwendeten nationalen Überweisungen und Lastschriften eingestellt. Das schreibt eine gesetzliche Regelung der EU vor.

SEPA-Umstellung: IBAN und BIC statt Kontonummer und Bankleitzahl

Wesentliches Merkmal der SEPA-Produkte ist die Verwendung der Internationalen Bankkontonummer (IBAN) und des Business Identifier Code (BIC). Dies bedeutet bei der Verwendung von Electronic Banking-Produkten, im Online-Banking oder bei einer Einzelüberweisung per Vordruck Folgendes:

  • Ab Februar 2014 geben Sie bei einer SEPA-Überweisung die IBAN und - wenn gefordert - den BIC an.
  • Bei grenzüberschreitenden Überweisungen geben Sie bis zum 31. Januar 2016 zusätzlich zur IBAN immer auch den BIC an.
  • Ab Februar 2016 brauchen Sie für alle SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften, ob im Inland oder grenzüberschreitend, nur die IBAN anzugeben. Kontonummer und Bankleitzahl können nicht mehr verwendet werden.

 

Die IBAN ist einfach aufgebaut: Sie setzt sich zusammen aus dem Ländercode (für Deutschland ist das „DE", für Österreich gilt „AT"), einer zweistelligen Prüfziffer, der Bankleitzahl und der Kontonummer.

Beispiel für Deutschland:

Wichtiger Hinweis für Kunden in Österreich:

Es ist kein Neuabschluss der Ermächtigung erforderlich: Die Umwandlung eines Mandats von einem Lastschrift- oder Einzugsverfahren in ein SEPA-Mandat ist möglich, ohne dass ein neues Mandat vom Kunden eingeholt werden muss. Eine schriftliche Information des Kunden über die Umwandlung (Information über die Mandatsnummer und Gläubiger ID) ist jedoch unerlässlich. Diese Information kann im Rahmen einer Rechnung mitgeteilt werden, es ist kein Extra-Schreiben an den Kunden notwendig.

Welche Vorteile bringt SEPA für Unternehmen?

In der SEPA gelten einheitliche Zahlungsverkehrsverfahren und -formate für alle Transaktionen. Das betrifft auch Inlandszahlungen, die mittels SEPA-Verfahren getätigt werden. Dadurch können Sie die Kontoführung für den Euro-Zahlungsverkehr auf ein Konto konzentrieren sowie den Aufwand in Ihrer Kundendatenverwaltung reduzieren: Durch SEPA verfügen Sie für alle Ihre europäischen Geschäftspartner über einheitliche Daten wie IBAN und BIC.

Das neue SEPA-Lastschriftverfahren bietet Ihnen weitere Vorteile: Durch die Einführung eines konkreten Fälligkeitsdatums können Sie Ihre Zahlungsströme und damit Ihre Liquidität besser steuern.

Bitte beachten Sie, dass die Nutzung der SEPA-Verfahren eine Anpassung Ihrer Buchhaltungs- und Electronic Banking-Systeme erfordert. In WINLine® sind die Voraussetzungen für das SEPA-Überweisungsverfahren sowie auch das SEPA-Lastschriftverfahren bereits umgesetzt.

Quellenangabe: http://www.mesonic.com


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